Einmal durch Tokyo… [22.08.2012]

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Der Tag begann mit einem Spaziergang durch Akasaka vorbei an einem Tempel, der als einer der ältesten in Tokyo gilt. Ruhig liegt er inmitten von Hochhäusern und dient wohl so manchem Geschäftsmann zum ausruhen in der Mittagszeit. Schön anzusehen waren die Tafeln, an denen die Gläubigen Ihre Wünsche, Gebete entweder auf kleinen Papierrollen oder schön gestalteten Holztäfelchen befestigten.

Weiter ging es durch das Regierungsviertel, vorbei an einer lautstarken Demonstration im Sinne einer nuklearen Abrüstung (mit sehr viel Polizeipräsenz) zum Parlamentsgebäude und von dort aus weiter zum Obersten Gerichtshof.

An der Shibuya Station befindet sich eine der größten Fussgängerkreuzungen von Tokyo. Der Autoverkehr stoppt komplett und die Menschenmassen strömen in alle Richtungen über die Kreuzung. Vom Starbucks konnten wir vom ersten Stock bei einem kühlen Frappoccino den Massen entspannt zusehen. Übrigens: An der Shibuya Station wartete früher immer morgens ein treuer Hund auf einen Professor und begleitete ihn zur Universität und am Abend wieder zurück. Als der Professor starb, wartete der Hund noch eine ganze Ewigkeit, jeden Morgen am Ausgang des Bahnhofs auf den Professor… Als auch der Hund starb, entschieden die Tokioter Bürger, dem treuen Weggefährten des alten Professors ein Denkmal zu setzen…

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Weiter ging es zum im März neu eröffneten „Skytree“, Tokyos neues 634m hohen Wahrzeichen mit Aussichtsplattform. Auf den Aufstieg verzichteten wir aufgrund der stundenlangen Wartezeit… Außerdem hatten wir einen kostenlosen Panoramablick bereits vom Rathaus…

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Der Turm liegt quasi bereits im alten Stadtteil Asakusa, der durch seine vielen Tempel – u.a. den Sensō-ji, dem ältesten und bedeutendsten Tempel von Tokyo, mit seiner riesigen Laterne am Eingangstor, berühmt ist! Eine wunderschöne Anlage…

Auf der Suche nach etwas essbaren, sprach uns eine japanische Lehrerin an und bot uns spontan ihre Hilfe auf der Suche nach einem Lokal an. Auch sie zeigte sicherer interessiert über Deutschland und äußerte klar ihre Abneigung gegen die Energieverschwendung durch Leuchtreklamen und auf Kühlschrank Niveau kühlende Klimaanlagen sowie auf die Atomkraft in Japan! Es tut sich was in Japan…

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Wandeln auf den Spuren von Cixi – Der Sommerpalast [17.08.2012]

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Am heutigen Tag befand sich Beijing unter einer riesigen Smog-Glocke. Die Sicht reichte nicht über den nächsten Häuserblock hinaus! Eine drückende Hitze kam hinzu… Grundsätzlich keine schönen Voraussetzungen um den Lieblingsort der Kaiserinwittwe Cixi zu besuchen – den Sommerpalast!

Etwas am Stadtrand von Beijing am Ufer eines Sees gelegen, entkommt man hier tatsächlich der Hitze der Metropole. Man kann sich vorstellen, dass die wunderschöne Parkanlage mit viel Grün und hohen Bäumen für die Kaiser und seine Hofstaat eine beliebte Abwechslung zum monotonen Palast in der Stadt darstellte! Der Garten wurde 1860 nahezu zerstört…

Als Kaiserinwittwe Cixi den Sohn des Prinzen Yi Xuan zum neuen Kaiser und ihn selbst zum Chef der Marine ernannte, bedankte Yi sich indem er den Wiederaufbau der Anlage aus Geldern zum Aufbau der Seestreitkräfte nutzte. Neben einem langen Wandelgang mit bunten Bildern war der Buddha-Tempel auf dem Berg mit Blick über den See sicherlich der Höhepunkt des Sommerpalastes!

Den Ort der Erholung verließen wir diesmal nicht zu Fuß sondern mit einer Rikscha! Günstig und ziemlich schnell ging es zurück zur U-Bahn…

Am Abend erwartete uns Besuch, der kurzfristig angekündigte Tourguide sollte uns die nächsten Tage begleiten!

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