
Der Tag begann mit einem Spaziergang durch Akasaka vorbei an einem Tempel, der als einer der ältesten in Tokyo gilt. Ruhig liegt er inmitten von Hochhäusern und dient wohl so manchem Geschäftsmann zum ausruhen in der Mittagszeit. Schön anzusehen waren die Tafeln, an denen die Gläubigen Ihre Wünsche, Gebete entweder auf kleinen Papierrollen oder schön gestalteten Holztäfelchen befestigten.
Weiter ging es durch das Regierungsviertel, vorbei an einer lautstarken Demonstration im Sinne einer nuklearen Abrüstung (mit sehr viel Polizeipräsenz) zum Parlamentsgebäude und von dort aus weiter zum Obersten Gerichtshof.
An der Shibuya Station befindet sich eine der größten Fussgängerkreuzungen von Tokyo. Der Autoverkehr stoppt komplett und die Menschenmassen strömen in alle Richtungen über die Kreuzung. Vom Starbucks konnten wir vom ersten Stock bei einem kühlen Frappoccino den Massen entspannt zusehen. Übrigens: An der Shibuya Station wartete früher immer morgens ein treuer Hund auf einen Professor und begleitete ihn zur Universität und am Abend wieder zurück. Als der Professor starb, wartete der Hund noch eine ganze Ewigkeit, jeden Morgen am Ausgang des Bahnhofs auf den Professor… Als auch der Hund starb, entschieden die Tokioter Bürger, dem treuen Weggefährten des alten Professors ein Denkmal zu setzen…

Weiter ging es zum im März neu eröffneten „Skytree“, Tokyos neues 634m hohen Wahrzeichen mit Aussichtsplattform. Auf den Aufstieg verzichteten wir aufgrund der stundenlangen Wartezeit… Außerdem hatten wir einen kostenlosen Panoramablick bereits vom Rathaus…


Der Turm liegt quasi bereits im alten Stadtteil Asakusa, der durch seine vielen Tempel – u.a. den Sensō-ji, dem ältesten und bedeutendsten Tempel von Tokyo, mit seiner riesigen Laterne am Eingangstor, berühmt ist! Eine wunderschöne Anlage…
Auf der Suche nach etwas essbaren, sprach uns eine japanische Lehrerin an und bot uns spontan ihre Hilfe auf der Suche nach einem Lokal an. Auch sie zeigte sicherer interessiert über Deutschland und äußerte klar ihre Abneigung gegen die Energieverschwendung durch Leuchtreklamen und auf Kühlschrank Niveau kühlende Klimaanlagen sowie auf die Atomkraft in Japan! Es tut sich was in Japan…




