Heute ging es in die mit 2,5 Mio Einwohnern drittgrößte Stadt in Japan – Ōsaka! Die Präfektur-Hauptstadt ist das traditionelle Handelszentrum und eines der wichtigsten Industriezentren Japans. 
Mitten in der Metropole, ruht mitten in einer grossen Befestigungsanlage das Ōsaka-Castle, nach mehreren Zerstörungen immer wieder, zuletzt 1997, neu aufgebaut. Ihren Ursprung hat die Burganlage im 16. Jahrhundert.
Übrigens, die rund halbstündige Zugfahrt nach Ōsaka ermöglichte mal wieder Einblicke in die japanische Gesellschaft und Mentalität. Das japanische Eisenbahnsystem gilt als weltweites Vorbild für Effizienz und vor allem Pünktlichkeit. Was einerseits an ausgeklügelten Fahrzeiten, andererseits aber auch an der Disziplin der Angestellten sowie den Fahrgästen liegt. Letztere stehen brav in Reihe, lassen die Aussteigenden passieren und steigen anschließend zügig nacheinander ein. Ein Fahrgastwechsel im Hochbetrieb innerhalb keiner ganzen Minute garantiert eine pünktliche Abfertigung. Eiserne Disziplin, Respekt! Gesellschaftlich fällt ausserdem auf, dass man einerseits vieles automatisiert, somit kein Personal benötigt, andererseits dann kleinste Tätigkeiten durch hilfsbereite Helfer abgenommen werden. „Lass den Kunden selbst tun und hilf ihm durch kleine Aufmerksamkeiten, dass er dennoch Freude daran hat…“ Bewundernswertes Japan!