Am Ende der Reise ging es heute nach Odaiba. Zuvor jedoch ging es in den Park „Hama-rikyu“, einer ehemaligen Jagdanlage der damaligen Schogune. Umrandet von den Hochhäusern Shinbashi’s und den Ausläufern des Hafens stellt diese schön gestaltete Parkanlage einen Hort der Erholung inmitten des geschäftigen Treibens dar! Eine Besonderheit ist die Verbindung der Fluss- und Teichanlagen mit dem Hafengewässern, womit diese als einziger Park durch die Gezeiten beeinflusst und deren Wasserläufe entsprechend gesteuert werden. 
Mit einem Wasserbus, die in Tokyo zum öffentlichen Personenverkehr gehören wie die Metro, ging es weiter nach Odaiba. Die Ende der 70er-Jahre fertiggestellte, künstliche Insel in der Tokyoter-Bucht. Nach dem Erfolg der Expo 85 sollte die Insel das Leben von Morgen repräsentieren. Die automatische Hochbahn, die neben der bekannten Rainbowbridge die Insel mit dem Festland verbindet passte da sicherlich gut ins Bild. Eine Wirtschaftskrise Anfang den 90er machte diesen Traum relativ schnell zunichte. Die Insel war nahezu ausgestorben. Die Verwaltung entschloss sich daher aus dem ehemaligen Businessviertel ein Unterhaltungs- und Einkaufsviertel zu machen. Heute findet man hier riesige Mall’s mit Einkaufsmöglichkeiten, Showrooms von Toyota und Panasonic, dem Stadtstrand, Hotels, Restaurants und entsprechend viele erhohlungssuchende Hauptstadt-Japaner…
Weiter ging es am späten Nachmittag nach Shibuya auf der Suche nach einem der in Japan beliebten Katzen-Cafés. Man muss wissen, dass die Japaner an sich nicht die Zeit und in ihren Wohnungen nicht wirklich den Platz haben um sich Haustiere anzuschaffen. Findige Unternehmer kamen daher auf die Idee, den Japanern dennoch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit den Samtpfoten zu ermöglichen – mit den Cat-Cafés! Nach einer Internetrecherche und kurzer Suche fanden wir im 3. Stock eines Gebäudes (wie so alles nicht im Erdgeschoss zu finden ist…) ein solches Café und eine entsprechende Warteschlange. Für rund 1.000¥ hat man dann nach gründlicher Einweisung im Umgang mit den Tieren die Möglichkeit für 30 Minuten bei einer Tasse Kaffe oder Tee mit den Katzen zu spielen und zu schmusen (wenn man denn eine zu fassen bekommt). Dies muss man eigentlich einmal erlebt haben 😉 
Nun heisst es Koffer packen, morgen geht es (leider) schon wieder an den Flughafen und zurück nach Hause… 😦