Der für heute geplante Ausflug ans Meer musste verschoben werden, worüber wir aufgrund des Wetters nicht böse waren. Es regnete und war (neben dem Smog) auch ziemlich neblig…
Unser „Guide“ Hendrik hatte die Idee, mit dem Bullettrain in die Küstenstadt Tianjin zufahren. Also ging es zur Beijing South Station und mit dem Bulletttrain in knapp 35 in die 200km entfernte Stadt. In China ist es üblich in der Empfangshalle bis kurz vor Abfahrt zu warten und dann den Bahnsteig wie am Flughafen über ein Gate zu betreten. Unten wartet dann der Zug auf die Fahrgäste. Zur Überraschung erwartete uns ein dem ICE3 baugleicher Zug… Statt des roten Streifens ins Deutschland ziert diesen „C-Zug“ ein blauer und die Aufschrift „Harmonie“! Mit knapp 300km/h ging es dem Ziel entgegen. Die Hafenstadt Tianjin mit Ihren 9 Millionen Einwohnern.
Angekommen führen wir mit einem klapprigen Überlandbus nach Binnai ans Meer. Dort entsteht ein kleines „Dubai“. Auch hier werden künstliche Inseln aufgeschüttet, Strand angelegt und luxuriöse Hotels gebaut.
Am Abend – zurück in Beijing – ging es zum Essen in die Geisterstrasse, eine Strasse geschmückt mit wunderschönen roten Lampions und vielen Restaurants und Garküchen… Wir entschieden uns zur Einkehr in eine kleine, einfache Lokalität um so richtig aus dem „HotPot“ zu essen. Es wurden uns so allerlei Spezialitäten aufgetischt, die man selbst im heißen Topf gart. Von Tofu über Gemüse und Lamm bis hin zu irgendwelchen komisch zäh schmeckenden Innereien die wie kleine Tintenfische aussahen… Lecker war aber irgendwie alles und so richtig authentisch! 🙂






