Heute ging es mit einer organisierten Busfahrt die Natur von Hokkaido zu bewundern… Organisiert war die Tour im wahrsten Sinne des Wortes! 🙂 Die Tour fand auf Japanisch statt, uns standen neben dem englischen Audioguide ein wirklich sehr hilfsbereite und freundliche Reisebegleiterin zur Verfügung. Obwohl sie nur japanisch sprechen konnte, klappte die Verständigung dank ihres Handout super einfach! Also keine Scheu, trotz Sprachbarriere kann man dieses schöne Land erkunden.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt durch Sapporo und ausführlichen Erklärungen zur Geschichte und Rolle der Stadt ging es ins Grüne… Wir sollten heute wunderschöne Seen, den Lake Shikotsu & Lake Toya, sowie den aktiven Vulkan Mt. Usu sehen. Letzterer war am beeindruckendsten, da stetig heisse Dämpfe aus ihm emporsteigen. Das Wetter hätte sicherlich besser sein können, passte aber irgendwie auch zu der Region. Eine angenehme Abkühlung zum bisher erlebten Klima in Beijing und Tokyo.
Am Abend gab es noch einen Streifzug durch die Stadt. Auffallend waren die im Gegensatz zu Tokyo bzw. der Hauptinsel Honshu doch teils abweichende Verhaltensweisen. Stößt man in der Hauptstadt und sonst überall auf Zurückhaltung, Respekt und (für Europäer vielleicht übertriebene) Freundlichkeit, so reduziert sich dies in Sapporo einzig allein auf das Service- & Dienstleistungspersonal. Fazit des Abends: Sapporo ist wohl eher das Mannheim von Japan. Man sollte es einmal gesehen haben, kann dann aber getrost verzichten… Wobei man damit wohl der gesamten Insel, dem Natur-Paradis Japans Unrecht tun würde… 😉







