Ōsaka – Moderne & Tradition [29.08.2014]

Heute ging es in die mit 2,5 Mio Einwohnern drittgrößte Stadt in Japan – Ōsaka! Die Präfektur-Hauptstadt ist das traditionelle Handelszentrum und eines der wichtigsten Industriezentren Japans. IMG_0280.JPG
IMG_0282.JPG Mitten in der Metropole, ruht mitten in einer grossen Befestigungsanlage das Ōsaka-Castle, nach mehreren Zerstörungen immer wieder, zuletzt 1997, neu aufgebaut. Ihren Ursprung hat die Burganlage im 16. Jahrhundert.

IMG_0286.JPG Übrigens, die rund halbstündige Zugfahrt nach Ōsaka ermöglichte mal wieder Einblicke in die japanische Gesellschaft und Mentalität. Das japanische Eisenbahnsystem gilt als weltweites Vorbild für Effizienz und vor allem Pünktlichkeit. Was einerseits an ausgeklügelten Fahrzeiten, andererseits aber auch an der Disziplin der Angestellten sowie den Fahrgästen liegt. Letztere stehen brav in Reihe, lassen die Aussteigenden passieren und steigen anschließend zügig nacheinander ein. Ein Fahrgastwechsel im Hochbetrieb innerhalb keiner ganzen Minute garantiert eine pünktliche Abfertigung. Eiserne Disziplin, Respekt! Gesellschaftlich fällt ausserdem auf, dass man einerseits vieles automatisiert, somit kein Personal benötigt, andererseits dann kleinste Tätigkeiten durch hilfsbereite Helfer abgenommen werden. „Lass den Kunden selbst tun und hilf ihm durch kleine Aufmerksamkeiten, dass er dennoch Freude daran hat…“ Bewundernswertes Japan!

Japan we can – 2014 – Kōbe, zurück im Land der aufgehenden Sonne [27.08./28.08.2014]

Die 10 Stunden im Jumbojet vergingen im wahrsten Sinne, wie im Flug. Was letztlich an der sehr geringen Auslastung und dadurch auch am super Service und Platzangebot lag. Im hinteren Teil der Eco, zählte man 10-15 Personen, wodurch die mittlere Viererreihe zu einem eigenen Bett umfunktioniert wurde. 😉
IMG_0253-0.JPG Japan hat uns wieder…
>> Wie haben wir das alles vermisst… Die vielen schönen Unterschiede zu Europa 🙂 <<

Der Anflug auf die künstliche Insel des Flughafen Ōsaka-Kansai erfolgte wegen den tiefhängenden Regenwolken quasi im Blindflug.

IMG_3248.JPG Einreise und Zollformalitäten erfolgten wie gewohnt zügig und freundlich! Mit der Schnellfähre wurde in 30 Minuten nach Kōbe, auf die andere Seite der Bucht übergesetzt.

DSCN4050.JPG Kōbe, die Heimat, oder besser gesagt, als Präfektur-Hauptstadt der Namensgeber der berühmten Kōbe-Rinder (dazu später mehr), war 1868 eine der ersten Städte, die über ihren Hafen Ausländern nach hunderten Jahren wieder die Einreise ins Land der aufgehenden Sonne erlaubte. Entsprechende Einflüsse in der Architektur, vor allem im etwas höher gelegenen Kitano sind heute noch zu erkennen.

DSCN4085.JPG Weltweite Aufmerksamkeit erhielt Kōbe im Januar 1995 als das gewaltige „Hanshin-Awaji“-Erdbeben über 6.000 Menschen das Leben kostete, ganze Stadteile vollständig zerstört wurden und die Bilder von der eingestürzten doppelstöckigen Stadtautobahn um die Welt gingen. Erst 2004, erreichte Kōbe nach einer massiven Abwanderung von Bewohnern wieder die Einwohnerzahl von 1995. An das Beben erinnert das Memorial am Hafen im Meriken-Park, bei dem die Trümmer unberührt liegen gelassen wurden.

DSCN4064.JPG Am Ende des ersten Rundgang forderte der Jetlag am frühen Nachmittag seinen Tribut bevor der erste Tag seinen Ausklang mit einem echten Stück Kōbe-Beef nahm. Kōbe-Rinder, die wohl glücklichsten Rindviecher auf dieser Erde. Man sagt, die Rinder erhielten eine tägliche Sake-Massage vom Bauern… Fakt hingegen ist: Kōbe-Rindfleisch gilt als das teuerstes Rindfleisch der Welt und die besondere, aufwendige und zeitlich wesentlich längere Haltung sorgt für das beste Fleisch. Übrigens, echtes Kōbe-Rind steht für den Export nicht zur Verfügung und kann somit nur in Japan genossen werden.

In einer Teppanyaki-Bar kamen wir am Abend in den Genuss dieses leckeren, zarten und „sündhaft teuren“ Fleisch… 😉
Ein wahrer Genuss & und passender Urlaubsauftakt!

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Kurzmitteilung

Die ursprünglichen Planungen, das hoch im Norden gelegene Island zu erkunden, wurden aufgrund der, wie sich herausstellte, relativ aufwendigen Planungen und der Kurzfristigkeit schnell wieder verworfen. Auch weil die Lufthansa einen supergünstigen Flug nach Ōsaka im Angebot hatte…

Reiseplanungen 2014…

von markeska

Victoria Peak & Abschied [02.09.2012]

Die Rundreise neigt sich dem Ende zu… Entsprechend gemütlich sind wir den letzten Tag angegangen!

Nach einer kleinen Shopping-Tour am Mittag ging es gegen Abend mit der „Peak-Tram“, einer zum Ende des 19. Jahrhundert eröffnete Bergbahn, auf den rund 600m hohen Victoria-Peak, des höchsten Berges auf Hongkong-Island. Von hier aus hatte man einen phänomenalen Ausblick auf das beleuchtete Hongkong! Ein würdiger Abschied, zumal das Wetter heute entsprechend mitgespielt hat.

Mit der „Peak-Tram“ ging es auch wieder hinab, in Richtung „Causeway Bay“ einem Hafenteil in dem die Menschen noch auf Booten leben. Wohl nicht ganz so spektakulär wie Aberdeen auf der anderen Seite von Hongkong-Island. Einen Eindruck über die Wohnverhältnisse hat es einem allemal gegeben…

Nach einem Thailändischen Abendessen ging es mit dem Streetcar, Hongkongs alter, wackliger Doppelstock-Strassenbahn – die uns in den vergangen Tagen gute Dienste geleistet hatte – letztmals auf windige Fahrt zum Hotel!

Nun heißt es Koffer packen (und auf streikfreien Rückflug mit Lufthansa hoffen) und an die schönen letzten Wochen in Beijing, Tokyo, Sapporo, Hiroshima, Kyoto, am Mt. Fuji und Hongkong zu denken, verbunden mit der Vorfreude auf zu Hause und die gewohnten Umgangsformen in Deutschland…

SAYONARA!

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Kowloon & Hongkong’s Märkte [01.09.2012]

Nach einem Besuch der von Sir Norman Foster entworfenen „HSBC-Bank“, mit ihrer hohen Schalterhalle und den weltgrößten, freitragendenen Fahrtreppen ging es mit der Fähre auf die andere Seite von Hongkong – nach Kowloon!

In Kowloon stellen alle namhaften Elektronik-Hersteller ihre Produkte in repräsentativen Showrooms aus. Hier lässt man sich beraten um danach in ganz Hongkong die Geräte bei kleinen Händlern zu günstigen Preisen zu kaufen. Man könnte hier in einen wahren Shopping-Rausch verfallen! 🙂

Kowloon selbst ist aber auch durch seine vielen verschiedenen Märkte und durch die vielen Gebäude des alten Hongkongs bekannt und allemal einen Besuch wert. Bezüglich des Zustandes vieler Gebäude – der sehr oft, sehr erschreckend ist – muss man wissen, dass die Grundstücke nur für wenige Jahre durch die Stadtverwaltung über Auktionen neu verpachtet werden. Es kann also niemand Grundstücke kaufen, was den Zustand vieler Gebäude erklärt, da sich entsprechende Investitionen sicherlich nicht in der kurzen Pachtzeit amortisieren!

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Die Märktetour des Reiseführers lotste uns über die verschiedensten Märkte. Dem „Blumenmarkt“, auf dem frühmorgens die Einkäufer der Hotels die frischesten Blumen kaufen oder aber den „Vogelmarkt“ auf dem man Vögel und alles drumherum kaufen kann, der gleichzeitig auch als Treffpunkt der Einwohner mitsamt ihrer gefiederten Freunde dient. Wem die Designerläden zu teuer sind, findet auf dem „Ladymarket“ sicher das ein oder andere Schnäppchen. Hier landet die Ausschussware namhafter Hersteller, erkennbar an Überresten des herausgeschnittenen Etiketts!

Von der „Waterfront“ aus hatten wir im Dunkeln einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Hongkong-Island als Abschluss des Tages!

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