Tausende Torii auf dem Weg der Spiritualität… [02.09.2014]

Heute ging es zum „Fushimi-Inari-Schrein“ ins südliche Kyōto. Der Schrein ist der Hauptschrein von rund 40.000 Inari-Schreinen in Japan. Das besondere erwartet den Besucher auf dem 4km langem und mit unzähligen Stufen versehenen Weg durch den Wald zum Schrein auf den Gipfel des „Inari-San“, der mit rund 10.000 (!!) roten Torii versehen ist! Teilweise stehen die Torii so eng, dass diese einen Tunnel bilden. Man sagt: Nur wer den langen Weg zum Gipfel hinaufsteigt, wird die Ausmaße der Torii und die damit verbundene Spiritualität des Berges wahrnehmen können…IMG_0312.JPGIMG_0313.JPG Über den „Sanjūsangen-dō-Tempel“ mit seinen 1001 goldenen Buddha-Statuen die in Reih und Glied in der 120m langen Tempelhalle aufgereiht sind, ging es weiter zum hochgelegenen „Kiyomizu-dera-Tempel“ mit seiner wunderbaren Aussicht über Kyōto. Der Tempel ist auf einem Berghang erbaut und bekannt für seine große auf Pfählen gebaute Veranda. Ursprünge des Tempels stammen aus dem Ende des 8. Jahrhundert, während die jetzige Haupthalle aus dem Jahr 1633 wurde ohne einen einzigen Nagel gebaut! IMG_0315.JPGIMG_0316-0.JPGIMG_3396.JPG Zurück in Richtung Ferienwohnung ging es dann durch die denkmalgeschützten Kopfsteinpflaster-Straßenzüge „Sannen-zaka“ und „Ninen-zaka“ mit den schönen alten Häuserzeilen auf denen man mit etwas Glück eine echte Geisha, auf alle Fälle (wie überall in Kyōto) aber meist japanische Touristen in traditionellen Gewändern treffen kann.IMG_0318.JPG

Ortswechsel – Kōbe nach Kyōto [01.09.2014]

Heute ging es mit der JR für super günstige 1.300¥ (etwa 11€) von Kōbe zu unserem nächsten Zwischenhalt ins 80km entfernte Kyōto, der spirituellen Hauptstadt Japans. Grundsätzlich ist für Fahrten innerhalb Japans in erster Linie der Japan-Rail-Pass zu empfehlen, mit dem man nahezu alle Züge der JR nutzen kann. Aufgrund unserer Reiseplanungen haben wir in diesem Jahr allerdings auf den Pass verzichtet. Die japanische Eisenbahn überzeugte mal wieder mit Ihrer außerordentliche Organisation, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit!
In Kyōto tauschen wir das Hotel gegen eine moderne, aber doch sehr typisch japanische (Ferien)Wohnung. Gebucht bei einer netten Japanerin, völlig unkompliziert, über „Airbnb“. Zugleich die Möglichkeit, meine schlechten Japanisch Kenntnisse ein klein wenig anzuwenden 😉 DSCN4615.JPGDSCN4618.JPG Übrigens, nicht nur in der Wohnung selbst, auch im Waschsalon zieht man sich die Schuhe aus… IMG_0311.JPGIMG_0310.JPG