Heute ging es zum „Fushimi-Inari-Schrein“ ins südliche Kyōto. Der Schrein ist der Hauptschrein von rund 40.000 Inari-Schreinen in Japan. Das besondere erwartet den Besucher auf dem 4km langem und mit unzähligen Stufen versehenen Weg durch den Wald zum Schrein auf den Gipfel des „Inari-San“, der mit rund 10.000 (!!) roten Torii versehen ist! Teilweise stehen die Torii so eng, dass diese einen Tunnel bilden. Man sagt: Nur wer den langen Weg zum Gipfel hinaufsteigt, wird die Ausmaße der Torii und die damit verbundene Spiritualität des Berges wahrnehmen können…
Über den „Sanjūsangen-dō-Tempel“ mit seinen 1001 goldenen Buddha-Statuen die in Reih und Glied in der 120m langen Tempelhalle aufgereiht sind, ging es weiter zum hochgelegenen „Kiyomizu-dera-Tempel“ mit seiner wunderbaren Aussicht über Kyōto. Der Tempel ist auf einem Berghang erbaut und bekannt für seine große auf Pfählen gebaute Veranda. Ursprünge des Tempels stammen aus dem Ende des 8. Jahrhundert, während die jetzige Haupthalle aus dem Jahr 1633 wurde ohne einen einzigen Nagel gebaut! 

Zurück in Richtung Ferienwohnung ging es dann durch die denkmalgeschützten Kopfsteinpflaster-Straßenzüge „Sannen-zaka“ und „Ninen-zaka“ mit den schönen alten Häuserzeilen auf denen man mit etwas Glück eine echte Geisha, auf alle Fälle (wie überall in Kyōto) aber meist japanische Touristen in traditionellen Gewändern treffen kann.



