Japan we can – 2014 – Kōbe, zurück im Land der aufgehenden Sonne [27.08./28.08.2014]

Die 10 Stunden im Jumbojet vergingen im wahrsten Sinne, wie im Flug. Was letztlich an der sehr geringen Auslastung und dadurch auch am super Service und Platzangebot lag. Im hinteren Teil der Eco, zählte man 10-15 Personen, wodurch die mittlere Viererreihe zu einem eigenen Bett umfunktioniert wurde. 😉
IMG_0253-0.JPG Japan hat uns wieder…
>> Wie haben wir das alles vermisst… Die vielen schönen Unterschiede zu Europa 🙂 <<

Der Anflug auf die künstliche Insel des Flughafen Ōsaka-Kansai erfolgte wegen den tiefhängenden Regenwolken quasi im Blindflug.

IMG_3248.JPG Einreise und Zollformalitäten erfolgten wie gewohnt zügig und freundlich! Mit der Schnellfähre wurde in 30 Minuten nach Kōbe, auf die andere Seite der Bucht übergesetzt.

DSCN4050.JPG Kōbe, die Heimat, oder besser gesagt, als Präfektur-Hauptstadt der Namensgeber der berühmten Kōbe-Rinder (dazu später mehr), war 1868 eine der ersten Städte, die über ihren Hafen Ausländern nach hunderten Jahren wieder die Einreise ins Land der aufgehenden Sonne erlaubte. Entsprechende Einflüsse in der Architektur, vor allem im etwas höher gelegenen Kitano sind heute noch zu erkennen.

DSCN4085.JPG Weltweite Aufmerksamkeit erhielt Kōbe im Januar 1995 als das gewaltige „Hanshin-Awaji“-Erdbeben über 6.000 Menschen das Leben kostete, ganze Stadteile vollständig zerstört wurden und die Bilder von der eingestürzten doppelstöckigen Stadtautobahn um die Welt gingen. Erst 2004, erreichte Kōbe nach einer massiven Abwanderung von Bewohnern wieder die Einwohnerzahl von 1995. An das Beben erinnert das Memorial am Hafen im Meriken-Park, bei dem die Trümmer unberührt liegen gelassen wurden.

DSCN4064.JPG Am Ende des ersten Rundgang forderte der Jetlag am frühen Nachmittag seinen Tribut bevor der erste Tag seinen Ausklang mit einem echten Stück Kōbe-Beef nahm. Kōbe-Rinder, die wohl glücklichsten Rindviecher auf dieser Erde. Man sagt, die Rinder erhielten eine tägliche Sake-Massage vom Bauern… Fakt hingegen ist: Kōbe-Rindfleisch gilt als das teuerstes Rindfleisch der Welt und die besondere, aufwendige und zeitlich wesentlich längere Haltung sorgt für das beste Fleisch. Übrigens, echtes Kōbe-Rind steht für den Export nicht zur Verfügung und kann somit nur in Japan genossen werden.

In einer Teppanyaki-Bar kamen wir am Abend in den Genuss dieses leckeren, zarten und „sündhaft teuren“ Fleisch… 😉
Ein wahrer Genuss & und passender Urlaubsauftakt!

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