Victoria Peak & Abschied [02.09.2012]

Die Rundreise neigt sich dem Ende zu… Entsprechend gemütlich sind wir den letzten Tag angegangen!

Nach einer kleinen Shopping-Tour am Mittag ging es gegen Abend mit der „Peak-Tram“, einer zum Ende des 19. Jahrhundert eröffnete Bergbahn, auf den rund 600m hohen Victoria-Peak, des höchsten Berges auf Hongkong-Island. Von hier aus hatte man einen phänomenalen Ausblick auf das beleuchtete Hongkong! Ein würdiger Abschied, zumal das Wetter heute entsprechend mitgespielt hat.

Mit der „Peak-Tram“ ging es auch wieder hinab, in Richtung „Causeway Bay“ einem Hafenteil in dem die Menschen noch auf Booten leben. Wohl nicht ganz so spektakulär wie Aberdeen auf der anderen Seite von Hongkong-Island. Einen Eindruck über die Wohnverhältnisse hat es einem allemal gegeben…

Nach einem Thailändischen Abendessen ging es mit dem Streetcar, Hongkongs alter, wackliger Doppelstock-Strassenbahn – die uns in den vergangen Tagen gute Dienste geleistet hatte – letztmals auf windige Fahrt zum Hotel!

Nun heißt es Koffer packen (und auf streikfreien Rückflug mit Lufthansa hoffen) und an die schönen letzten Wochen in Beijing, Tokyo, Sapporo, Hiroshima, Kyoto, am Mt. Fuji und Hongkong zu denken, verbunden mit der Vorfreude auf zu Hause und die gewohnten Umgangsformen in Deutschland…

SAYONARA!

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Kowloon & Hongkong’s Märkte [01.09.2012]

Nach einem Besuch der von Sir Norman Foster entworfenen „HSBC-Bank“, mit ihrer hohen Schalterhalle und den weltgrößten, freitragendenen Fahrtreppen ging es mit der Fähre auf die andere Seite von Hongkong – nach Kowloon!

In Kowloon stellen alle namhaften Elektronik-Hersteller ihre Produkte in repräsentativen Showrooms aus. Hier lässt man sich beraten um danach in ganz Hongkong die Geräte bei kleinen Händlern zu günstigen Preisen zu kaufen. Man könnte hier in einen wahren Shopping-Rausch verfallen! 🙂

Kowloon selbst ist aber auch durch seine vielen verschiedenen Märkte und durch die vielen Gebäude des alten Hongkongs bekannt und allemal einen Besuch wert. Bezüglich des Zustandes vieler Gebäude – der sehr oft, sehr erschreckend ist – muss man wissen, dass die Grundstücke nur für wenige Jahre durch die Stadtverwaltung über Auktionen neu verpachtet werden. Es kann also niemand Grundstücke kaufen, was den Zustand vieler Gebäude erklärt, da sich entsprechende Investitionen sicherlich nicht in der kurzen Pachtzeit amortisieren!

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Die Märktetour des Reiseführers lotste uns über die verschiedensten Märkte. Dem „Blumenmarkt“, auf dem frühmorgens die Einkäufer der Hotels die frischesten Blumen kaufen oder aber den „Vogelmarkt“ auf dem man Vögel und alles drumherum kaufen kann, der gleichzeitig auch als Treffpunkt der Einwohner mitsamt ihrer gefiederten Freunde dient. Wem die Designerläden zu teuer sind, findet auf dem „Ladymarket“ sicher das ein oder andere Schnäppchen. Hier landet die Ausschussware namhafter Hersteller, erkennbar an Überresten des herausgeschnittenen Etiketts!

Von der „Waterfront“ aus hatten wir im Dunkeln einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Hongkong-Island als Abschluss des Tages!

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Lantau-Island [31.08.2012]

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Heute ging es zur Lantau-Island, einer der über 260 Inseln aus denen die Selbstverwaltungszone Hongkong besteht. Wir fuhren daher mit der U-Bahn nach Tung Chung. Von dort führt eine Kabinenbahn in rund 30 Minuten auf die Berge zum“Tian Tian Temple“, mit der größten freistehenden Buddha-Statue der Welt. Sie ist auch vom chinesischen Festland zu sehen und soll Frieden und Religionsfreiheit symbolisieren!

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Zurück in die Stadt ging es mit einer der vielen Fährverbindungen. Überhaupt sind die Kosten zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sehr gering. Die 20-minütige Überfahrt kostet 2 Euro und die halbstündige Busfahrt zum Hafen rund 1,70 Euro.

Nach der Ankunft ging es über das direkt am Hafen gelegene Convention Center mit seiner eigenwilligen Architektur.

Durch die beleuchteten Straßen, vorbei am ehemaligen Gouverneurssitz liefen wir zurück zum Hotel. Unterwegs fielen erneut unzählige kleine Feuer am Straßenrand auf. Hier verbrennen die Einwohner aus spirituellen Gründen Opfergaben & Papier ( Link zu Wikipedia ). Das ganze mitten im Fußgänger- & Autoverkehr. Man riecht bereits von weitem den Rauch. In Deutschland wäre die Feuerwehr wohl im Dauereinsatz! 😉

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